Auf nach Havanna
“15 Mann auf des toten Manns Kiste, joho und ‘ne Buddel voll Rum!” Wer diese Zeilen aus dem Stevenson-Klassiker “Die Schatzinsel” kennt, der weiß, welches Getränk die Matrosen auf den Segelschiffen am liebsten tranken. In bester Seefahrertradition greifen auch wir mit Vorliebe zur Rumflasche, besonders wenn es sich dabei um eine Flasche vom roten Rum aus Madagaskar handelt, der mit einer Spur Vanille gebrannt wird. Aber wenn die Vorräte zwischen den Reisen dann doch mal wieder erschöpft sind, greifen wir gerne nach dem qualitativ guten und weltbekannten Havana Club Rum im Supermarkt nebenan.
Den Havana Club Rum mixen wir dann in unsere tropischen Drinks und da war es uns bisher völlig egal, dass die Marke Havana Club Rum seit ihrer Entstehung im Jahr 1878 untrennbar mit der Geschichte und Kultur Kubas verbunden ist. In den Medien ist Kuba sehr präsent: Revolution, Handelsembargo, die morbide Altstadt von Havanna, teure Zigarren, und und und! Aber was wissen wir sonst noch über das Leben auf der großen Insel in der Karibik?
Dann wurde uns neulich ein Päckchen mit dem BuzzKit Havana Cultura ins Haus geliefert, mit der Empfehlung, einmal die die Webseite www.havana-cultura.com zu entdecken. Auf dieser umfangreichen Webseite präsentiert Havana Club die pulsierende Kreativität und überströmende Lebensfreude der Menschen in der kubanischen Hauptstadt Havanna einer breiten Öffentlichkeit. Zu entdecken gibt es auch eine Kultur- und Musikszene, die mehr zu bieten hat als der allseits bekannte Wim Wenders Film über den “Buena Vista Scoial Club” vermuten lässt.
Denn eine Errungeschaft der kubanischen Revolution ist ein sehr hohes Bildungsniveau und so stellt der Besucher von www.havana-cultura.com erstaunt fest, dass er hier keine touristischen Stereotypen findet, sondert Einblicke in eine sehr bunte, junge und ausgesprochen kreative Künstler- und Kulturszene.
Die mit viel Flash realisierte Website funktioniert wie das Labyrinth der Altstadtgassen von Havanna. Einmal eingetreten, zieht es den Besucher in immer neue Winkel und Themen und es begegnen einem interessante Künstler in ihrer persönlichen Lebensumgebung.
Gefüllt ist das Portal mit Reportagen, Interviews, Videos und Fotos von zeitgenössischen jungen Musikern, Bildhauern, Designern, Schriftstellern und Tänzer aus Havanna. Und natürlich darf auch eine lokale Hip-Hop-Band nicht fehlen. Die Fotos sind atemberaubend und wenn man über die ständig auftauchenden Flash-Ladeblasen hinweg sehen kann, kommt die die Atmosphäre Kubas recht eindringlich über den Bildschirm.
So facettenreichen habe ich mir die Kultur in Havanna nicht vorgestellt. Besonders für nicht Kuba Kenner ist www.havana-cultura.com ein guter Wegweiser zur kubanischen Lebenskunst.
Und die findet auch auf Plätzen und in Cafés oder Restaurants statt, wie dem im Havana Cultura Kit beigelegten “Havana’s Essential City Guide” zu entnehmen ist. Anscheinend ist ein Kuba-Besuch auch abseits der großen Hotels möglich und der City Guide enthält die Locations einer Vielzahl mit nostalgischem Ambiente ausgestatteter Attraktionen. Zu denen gehört natürlich auch die pulsierende Nacht-Club-Szene, von denen europäische Männer so gerne träumen.
Aber die dem Kit beigelegte CD von Harold López-Nussa mit seiner jazzbetonten Pianomusik macht deutlich: Kultur auf Kuba ist viel mehr! Entdecken Sie zeitgenössische kubanische Kunst und Musik auf der Webseite www.havana-cultura.com !
Kritik: Bleibt noch eine kritisiche Bemerkung: Flash-Hasser wünschen sich einen besseren Zugang zu einer statischen HTML-Version der Website. Irgendwo tauchte mal ein verschämter Link in diese Richtung auf. Was dann aber kam, war wiederum Flash!
Lob: Havana Club hat ein T-Shirt in der passenden Konfektionsgröße spendiert.
























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